Disgaea: Hour of Darkness

Disgä-was?  Bis vor kurzem kannte ich die, in Japan ziemlich berühmte, Serie noch gar nicht und bin durch Zufall im Playstore darüber gestolpert. Der PS2 Klassiker kostet dort gerade mal 5,99 Dollar – meine beste Investition seit Langem!

Man sollte sich von der tüdeligen Anime-Optik nicht abschrecken lassen. Ich war zunächst auch skeptisch – vor allem gegenüber dem Kampfsystem was mich sehr an Suikoden Tactics erinnert hat. Aber Disgaea HoD hat sich als eine wirkliche Perle des Strategie RPGs entpuppt.  Nachher gefiel es mir sogar besser, als das doppelt so teure Chrono Trigger, das ich zeitgleich online gekauft habe.

Disgaea: Hour of Darkness: waschechtes Japano RPG

Aber näher zum ersten Teil der Disgaea-Saga: Hour of Darkness ist ein japano RPG , kommt mit englischen Texten und wahlweise mit japanischer oder englischer Sprachausgabe. Der Soundtrack ist durchweg ohrwurmtauglich und das Spiel macht, wenn man es einmal richtig verstanden hat, süchtig. Die Story startet in der Unterwelt, wo Dämonprinz Laharl (der Sohn des angeblich vor zwei Jahren verstorbene Königs Krichevskoy) seitdem im Schlummer liegt – bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem Etna, ein treuer Vasall des Königshauses Lahar mit ‚Pauken und Trompeten‘ oder eher Kettensäge und Schlagbohrer aufweckt.Spätestens hier zeigt sich frische schwarze Humor der Serie, dem ich ganz und gar nicht abgeneigt bin. Dieser raue, leicht zynische Charm macht den Reiz von Disgaea aus, mal auf der Seite der Bösen zu spielen.

Disgaea-Promo-ArtAls Herrscher der Unterwelt hat Lahar natürlich ein eigene Armee im Rücken, die man sich selber zusammenbauen darf: sprich Charaktererstellung und entwicklung. Damit kann man praktisch Stunden alleine verbringen. Es gibt die klassichen Krieger, Magier und Heiler, aber auch exotische Kämpferlinge wie Schläger (Brawler), Ninja, Dieb und dabei habe ich noch nicht einmal die ganzen Monsterklassen aufgezählt…

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