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Final Fantasy VIII – SeeDs, Gardens & Hexen

Fithos Lusec Wecos Vinosec~

Hach, ich habe Final Fantasy VIII mal wieder ausgegraben – oder eher gesagt: in englischer Sprache aus dem PS-Store gezaubert. Seit Release mein absoluter Lieblingsteil  und obwohl ich die originale CD Box besitze, musste ich bei der Rabatt-Aktion von Sony einfach zuschlagen. Jetzt auch direkt vom PS3 Menü aus spielbar!

Squall gegen Erzrivalen CiferFinal Fantasy 8 kam 1999 heraus und nach dem ersten Zocken war ich hin und weg. Die Story, die Charaktere, das Kampfsystem und das ganze Drumherum haben mich so eingenommen, ich habe sogar das optionale Kartenspiel Triple Triad bis zum Umfallen gespielt.

Beim erneuten Spielen nun 16 Jahre später (oh mein Gott, die Charaktere sind so jung! 17-18 um die Kante, damals war ich in etwa gleich alt) ist mir die ungewohnt klotzige Pixelgrafik natürlich aufgestoßen, aber man gewöhnt sich so schnell daran und neben der bombastischen Story verblasst die Retro-Optik auch rasch. Für damalige Verhältnisse auf der PS1 war die Grafik übrigens höchstes Niveau, auch wenn die Gesichter von Nahem irgendwie verquollen aussehen – man erkennt sogar die Augen! Dafür haben die gerenderten Cutscenes sogar PS2-Niveau und fügen sich nahtlos in die spielbare Story ein. 

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Final Fantasy XIII: Lightning Returns Review

13 Tage um die Welt zu retten. Oh oh! Videospieltechnisch habe ich das ja schon ein paar Mal geschafft aber ein RPG mit Zeitlimit ist schon immer eine Klasse für sich.

Zuerst dachte ich unwillkürlich an Zelda Majora’s Mask, in dem man ebenfalls nur drei Tage Zeit hat, bevor ein riesiger Mond mit Gesicht auf die Erde knallt. Dagegen sind 13 Tage ja ein Luxus – auch wenn die Heldin, Lightning – keine Ocarina im Gepäck hat um die Zeit mal eben zurückzudrehen. (Oder ich konnte sie bisher nicht finden :o)

Im Gegenstz zu FFXIII-2 macht Lightning Returns einen sehr soliden Eindruck, die Grafik reicht mir vollkommen und ich bin ein Fan von open-World Spielen, bei denen man nicht strikt an eine feste Storyline gebunden ist...

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Disgaea: Hour of Darkness

Disgä-was?  Bis vor kurzem kannte ich die, in Japan ziemlich berühmte, Serie noch gar nicht und bin durch Zufall im Playstore darüber gestolpert. Der PS2 Klassiker kostet dort gerade mal 5,99 Dollar – meine beste Investition seit Langem!

Man sollte sich von der tüdeligen Anime-Optik nicht abschrecken lassen. Ich war zunächst auch skeptisch – vor allem gegenüber dem Kampfsystem was mich sehr an Suikoden Tactics erinnert hat. Aber Disgaea HoD hat sich als eine wirkliche Perle des Strategie RPGs entpuppt.  Nachher gefiel es mir sogar besser, als das doppelt so teure Chrono Trigger, das ich zeitgleich online gekauft habe.

Disgaea: Hour of Darkness: waschechtes Japano RPG

Aber näher zum ersten Teil der Disgaea-Saga: Hour of Darkness ist ein japano RPG , kommt mit englischen Texten und wahlweise mit japanischer oder englischer Sprachausgabe. Der Soundtrack ist durchweg ohrwurmtauglich und das Spiel macht, wenn man es einmal richtig verstanden hat, süchtig. Die Story startet in der Unterwelt, wo Dämonprinz Laharl (der Sohn des angeblich vor zwei Jahren verstorbene Königs Krichevskoy) seitdem im Schlummer liegt – bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem Etna, ein treuer Vasall des Königshauses Lahar mit ‚Pauken und Trompeten‘ oder eher Kettensäge und Schlagbohrer aufweckt.Spätestens hier zeigt sich frische schwarze Humor der Serie, dem ich ganz und gar nicht abgeneigt bin. Dieser raue, leicht zynische Charm macht den Reiz von Disgaea aus, mal auf der Seite der Bösen zu spielen.

Disgaea-Promo-ArtAls Herrscher der Unterwelt hat Lahar natürlich ein eigene Armee im Rücken, die man sich selber zusammenbauen darf: sprich Charaktererstellung und entwicklung. Damit kann man praktisch Stunden alleine verbringen. Es gibt die klassichen Krieger, Magier und Heiler, aber auch exotische Kämpferlinge wie Schläger (Brawler), Ninja, Dieb und dabei habe ich noch nicht einmal die ganzen Monsterklassen aufgezählt…

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